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Beschallungsanlagen werden heutzutage als PA-Systeme bezeichnet. PA steht dabei für Public Adress. Aber nicht ganz zu Unrecht hat sich im musikalischen Untergrund der Begriff Permanentes Aergernis etabliert. Beispiele gefällig? Voilà:
Es exisiteren Bands, die nach dem Motto "Wir haben diese Sachen schliesslich gekauft und bezahlt" in jedem noch so kleinen Raum und auf kleinsten Bühnen prinzipiell ihre komplette PA-Anlage aufstellen. Das hörbere Resultat ist meistens zum-in-den-Finger-beissen.
Oder mir kam die Galle hoch, als ich für ein Konzert von Jamiroquai fast CHF 80.00 bezahlte und mich im Bereich des Mischpultes auf ein tolles Konzert freute – der bekifft-coole Misch-Mensch erzeugte jedoch 90 Minuten lang einen katastrophalen Wummer-Sound.
Ebenso beinhalten Soundchecks mit externen Ton-Technikern für uns Musiker immer eine gewisse Spannung:
Ist ein Rockmusiker am Mischpult, dann kann man während dem Schlagzeug-Check gut und gerne noch ein gediegenes 5-Gang Menü essen gehen. Nachher wird's meistens noch äusserst komödiant, weil diese Typen kaum eine Trompete von einem Wasserkocher unterscheiden können.
Hat aber ein absoluter Crack das Kommando, dann dauern auch Soundchecks mit einer achtköpfigen Bluesband inklusive Horn-Section knappe 15 Minuten und die Sache tönt danach wie von einer CD. Ich erinnere mich da gerne an die Stadtchäller-Soundchecks mit Dani Saner...
Nach dem Motto "Ein gebranntes Kind fürchtet das Feuer" haben wir schon sehr bald damit angefangen, PA-Anlagen selber zu stellen. Unsere Philosophie dabei ist:
Nur so viel wie unbedingt nötig, jedoch so wenig wie irgendwie möglich.
Die Reaktionen des Publikums und der Veranstalter sprechen eine eindeutige Sprache.
Aus diesem Grund kann man uns auch ohne Band explizit für Beschallungen buchen. Als selbst paktizierende Musiker wissen wir, wie Musik aus Lautsprechern tönen soll. Ebenso fahren wir mit qualitativ hochstehendem Material auf, so dass es uns ein Vergnügen ist, damit zu arbeiten.
Falls wir sie immer noch nicht überzeugen konnten, dann glauben sie uns einfach, dass wenn wir an einer Veranstaltung sind und schon nicht selber spielen dürfen, mit Sicherheit alles nur erdenkliche daran setzen werden, dass zumindest unser Hörgenuss befriedigt wird...
Wenn hier von "uns" die Rede war, dann meine ich die Zusammenarbeit mit Trompeter Markus Hächler von Real Live Music. Zusammen sind wir in der Lage, auch grössere Beschallungen zu erledigen.
Kontaktieren sie uns per Fon oder eMail für eine unverbindliche Beratung mit Offerte!
Hörbeispiele im mp3-Format
Dutch Swing College Band am 28. Oktober 2005 in Stein AG. Der Raum war eine grosse Tennis-Halle und akustisch nicht optimal, da von der gegenüberliegenden Wand ständig ein Echo zurück schlug. Der finale Mix wurde vom Band eigenen Mann vorgenommen.
The Stimulators spielten an der gleichen Veranstaltung. Diese Band ist üblicherweise komplett verstärkt und rockt tierisch ab. An dieser Jazz-Veranstaltung einigte man sich auf ein reduziertes System und alle waren mit dieser Lösung zufrieden.
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